Ich bin Sozialwissenschaftlerin mit Erfahrung in der Forschung zu Konflikt, Erinnerungskultur und Friedensprozessen.
Ich arbeite mit qualitativen und quantitativen Methoden und habe in institutionellen und zivilgesellschaftlichen Kontexten sowie mit betroffenen Gemeinschaften und staatlichen Akteur*innen zusammengearbeitet. Dabei lege ich Wert auf eine ethisch und menschenorientierte Forschung sowie auf die verständliche und zielgruppengerechte Vermittlung von Ergebnissen.
Im Rahmen dieser Tätigkeit habe ich folgende Aufgaben unternommen:
- Konzeption und Durchführung sozialwissenschaftlicher Forschungsprojekte im institutionellen Kontext (u. a. im Bereich Erinnerungskultur und Friedensarbeit)
- Analyse von Fällen und Prozessen des bewaffneten Konflikts in Kolumbien, insbesondere zu Verschwindenlassen und Opferperspektiven
- Aufbau, Organisation und Auswertung sensibler Datenbanken im Rahmen des bewaffneten Konflikts
- Zusammenarbeit mit staatlichen Institutionen, betroffenen Gemeinschaften und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen
- Erstellung von Forschungsberichten, Analysen und projektbezogenen Dokumentationen zu ethnischen Gruppen und Konfliktkontexten
- Entwicklung und Anpassung von Lehr- und Forschungsmaterialien (u. a. zu Themen wie Migration, Geschlecht, Umwelt und soziale Ungleichheit)
- Übersetzung komplexer Forschungsergebnisse in zugängliche Formate (Text, Audio, visuelle Inhalte)
- Durchführung von Workshops für unterschiedliche Zielgruppen im Bildungs- und NGO-Kontext zur sozialwissenschaftliche Forschung und Friedensarbeit
- Mitarbeit an Forschungs- und Publikationsprojekten im nationalen und internationalen Kontext
Diese Erfahrungen habe ich in den folgenden Tätigkeiten gesammelt, die ich bei Interesse gerne näher erläutere:
- Mitkoordinatorin der Nodo Alemania [Nodo Alemania – Deutsche Unterstützungsgruppe zur Förderung des Vermächtnisses der Wahrheitskommission] (07/2023 – aktuell)
- Anthropologin beim Unidad para las Víctimas – UARIV [Referat für die Betreuung und umfassende Wiedergutmachung von Opfern] (2020 – 2022); Laboratorio de Antropología Abierta – LAAB [Offenes Anthropologielabor] (2020 – 2022); und Centro Nacional de Memoria Histórica – CNMH [Nationales Zentrum für historische Erinnerung] (2017 – 2018)